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Sportstadtmord - Tatort Steilshoop

Artikel aus dem Bereich Sonstiges.

Wie so manch anderer auch nutze ich seit Jahren die Funktion "Suchbegriffe" von eBay. Eines dieser Suchbegriffe ist "Steilshoop" unter der ich fast täglich Mails erhalte.

Seit einigen Wochen wird darunter vorallem ein Krimi mit dem Titel "Sportstadtmord - Tatort Steilshoop", geschrieben von Klaus Struck, angeboten.
Natürlich bestellte ich mir das Werk und nun ist dieses auch gelesen worden. Daher an dieser Stelle ein kurze Beschreibung sowie einige Anmerkungen hierzu.

Allgemeine Infos

Erschienen: 2014
Schriftsteller: Klaus Struck
Herausgeber: Acabus
Thema: Roman / Krimi
ISBN: 78.3.86282.280.5
Preis: 13,90 Euro
Seitenumfang: 285.


Cover des Romans
Quelle: amazon.de

Beschreibung auf der Coverrückseite

Der mysteriöse Tod eines beliebten Ausbilders am Hamburger AFA Umschulungsinstitut in Steilshoop sorgt für Aufregung. Nicht nur der Fundort und Todeszeitpunkt, sondern auch die ungewöhnliche Drapierung des Toten stellen die Kripo vor eine schwierige Aufgabe. Erst mithilfe von Cybercrime-Spezialisten werden ungeahnte Machenschaften am Institut aufgedeckt.

Das Opfer nutzte das firmeneigene Penthouse für besondere Soirées mit bekannten Kiez-Größen, und die bisher unentdeckte Anwesenheit eines Militariavereins in der fast vergessenen, ungenutzten U-Bahn-Station der Anlage erweitert das potenzielle Täterumfeld. Doch Kommissar Schrenk und sein Team werden den Verdacht nicht los, dass der Mord nur ein Mittel für einen ganz anderen Zweck war. Dieser Hamburg-Krimi zeichnet sich durch Aktualität und Lebensnähe aus. Man merkt: Der Autor kennt sich aus, weiß, wovon er schreibt, steht im wirklichen Leben und greift aktuelle Themen wie Facebook-Fahndung, Handy-Tracking u. ä. auf.

Meine Meinung zum Krimi

Ich bin ja kein großer Krimi-Leser. Meine Faszination gilt eher fiktiven Welten / Zeiten.
Daher fesselte mich die Thematik des Romans nur geringfügig. Wenn auch die Darstellung der polizeilichen Arbeit mit aller Itensität sicher eine zeitlang interessant war, verlor die eigentliche Handlung in den diversen Strängen an Dynamik und wirkte dadurch langatmig.
Die immer wieder vorkommenden kleinen Hinweise auf korrektes Leben, falsche Lebenseinstellungen, Gesellschaftfragen, etc. sind ermüdend und meines erachtens reiner Füllstoff.
Nichtdestotrotz kann man den Roman lesen und gut finden, da er insbesondere die polizeiliche Arbeit sehr genau unter die Lupe nimmt und man dabei jeden Schritt gut nachvollziehen kann, inklusive aller Irrungen der handelnden Personen.
Die Handlung selbst, inklusive deren Abschluss, ist annehmbar beschrieben und kommt zu einem interessanten Ende mit einer passenden Botschaft.

Mein Fazit: Einmal gelesen und gut ist.

Handlungsorte in Steilshoop

Der Untertitel "Tatort Steilshoop" und der Hinweis auf die U-Bahnstattion waren meine Kaufgründe für den Roman.
Diesbezüglich hatte ich mir letztendlich mehr von den Buch erwartet.
Im Roman vorkommende Gebäude sind das Bildungszentrum, als Vorbild für die fiktive AFA-Umschulungsinstitut, die U-Bahnstation und die Kneipe "Steilshooper Eck" (Höhe Fabriciusstrasse).
Der im Roman beschriebene Umbau des Stadteilszentrums ist fiktiv und meiner Meinung nach unsinnig.

Generell spielt die Handlung des Romans gar nicht in Steilshoop. Es gibt zwar ein paar Hinweise, aber diese sind so oberflächlich und generisch, das die Handlung an fast jedem anderen Ort hätte stattfinden können.

Zentrale Aspekte Steilshoops kommen praktisch nicht vor. Es ist also nicht wirklich ein Steilshooper Roman.

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Erstversion vom 07.06.2014. Letzte Aktualisierung am 07.06.2014.